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Mehrwertsteuer von 6% auf Wohnimmobilien: Was sich für Käufer von Neubauten ändert

FOZ VILLA Redaktion·28 Mai 2026·5 Min. Lesezeit
Mehrwertsteuer von 6% auf Wohnimmobilien: Was sich für Käufer von Neubauten ändert

Das vom portugiesischen Regierung beschlossene Gesetzespaket für den Wohnungsbau hat die Anwendung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes (6%) auf den Verkauf neuer Wohnimmobilien für den Eigenbedarf und dauerhaften Wohnsitz unter bestimmten Bedingungen hinsichtlich des Wertes und der Typologie eingeführt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Bau von Wohnimmobilien zu erschwinglicheren Preisen zu fördern und die Anschaffungskosten für Erstkäufer zu senken.

Wer profitiert

Der reduzierte Steuersatz gilt für neue Wohnimmobilien, die für den Eigenbedarf und dauerhaften Wohnsitz bestimmt sind, sofern der Kaufpreis bestimmte in der Gesetzgebung definierte Schwellenwerte nicht überschreitet. Luxusimmobilien oder solche, die für Investitionen oder Vermietung bestimmt sind, sind von dieser Vergünstigung ausgeschlossen.

Auswirkungen auf den Endpreis

Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 23% auf 6% kann zu einer erheblichen Einsparung bei dem Kauf einer neuen Immobilie führen. Bei einer Wohnung im Wert von 300.000€ kann die Differenz bei der Mehrwertsteuer Zehntausende Euro betragen – je nachdem, wie der Verkäufer den Verkaufspreis strukturiert.

"Die Mehrwertsteuer von 6% ist der wichtigste steuerliche Anreiz für den Neubau von Wohnimmobilien in den letzten Jahren – aber der Teufel steckt im Detail der praktischen Anwendung." — Ordem dos Contabilistas Certificados

Achtung auf die Bedingungen

Die praktische Anwendung dieser Maßnahme hängt von der rechtlichen Struktur jedes Verkaufs ab – nicht alle neuen Immobilien werden mit Mehrwertsteuer verkauft (einige unterliegen der Grunderwerbsteuer). Es wird empfohlen, vor der Annahme, dass die Vergünstigung auf eine bestimmte Immobilie anwendbar ist, einen Fachanwalt oder Steuerberater zu konsultieren.

Quelle: Diário da República / Governo de Portugal

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