Nach einer Abwärtstrend, die die Raten für variable Hypotheken in Portugal erheblich entlastet hat, deuten die Markterwartungen für die zweite Hälfte von 2026 auf eine Stabilisierung oder leichte Erhöhung der Euribor hin, infolge von Signalen der Europäischen Zentralbank bezüglich der Geldpolitik.
Kontext EZB
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor einer Fortsetzung der Zinssenkungen gewarnt, angesichts einer Inflation in der Eurozone, die zwar unter Kontrolle ist, aber in mehreren Mitgliedsländern über dem Ziel von 2% liegt. Die Finanzmärkte erwarten, dass der Einlagensatz der EZB bis Ende 2026 stabil bleibt oder nur minimal angepasst wird.
Auswirkungen auf die Raten
Für diejenigen, die über ein Hypothekendarlehen verfügen, das an die Euribor mit 6 oder 12 Monaten gekoppelt ist, bedeutet eine Stabilisierung, dass ein deutlicher Anstieg der Raten im Kurzfristigen unwahrscheinlich ist. Wer jedoch darüber nachdenkt, den Zinssatz seines Darlehens zu fixieren, sollte dies jetzt tun, solange die von den Banken angebotenen Festzinsen noch ein Umfeld mit moderaten Zinsen widerspiegeln.
Für neue Käufer
Das aktuelle Umfeld bleibt im Vergleich zum Höchststand von 2023 günstig, aber die Unsicherheit über den zukünftigen Trend unterstreicht die Bedeutung einer soliden finanziellen Analyse, bevor man ein langfristiges Darlehen aufnimmt.
